Das Gesetz schützt Sie weiter – jetzt für Jahre länger.

Die Mietpreisbremse wurde bis Ende 2029 verlängert. Was heißt das für Ihre Miete?

Die Mietpreisbremse gilt jetzt bis zum 31. Dezember 2029 – und die Kernregel bleibt: In einem angespannten Wohnungsmarkt darf Ihre Miete höchstens 10 % über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen.

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Ihr Vermieter erfährt nichts von der Prüfung – wir kontaktieren ihn nur, wenn Sie uns mit der Mietsenkung beauftragen.

Was das für Sie bedeutet

Am 23. Juli 2025 ist das Gesetz zur Verlängerung der Mietpreisbremse bis zum 31. Dezember 2029 in Kraft getreten. Die Bundesregelung in § 556d BGB bleibt unverändert: Wo ein Bundesland einen angespannten Wohnungsmarkt ausweist, darf eine neue Miete höchstens 10 % über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen. Die Länder haben neue Verordnungen erlassen – Hamburg zum Beispiel ab 1. Januar 2026. Liegt Ihre Miete über der Grenze, können Sie weiterhin eine Rüge aussprechen und zu viel gezahlte Miete zurückfordern.

Das Wichtigste in vier Punkten.

Die Verlängerung erhält das wichtigste Werkzeug der Mieter gegen überhöhte Mieten – es hilft aber nur, wenn Sie es auch nutzen. Das sollten Sie zuerst wissen.

Das Gesetz: § 556d BGB

Die Mietpreisbremse ist Bundesrecht. In einem ausgewiesenen angespannten Wohnungsmarkt darf eine neue Miete höchstens 10 % über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen.

Die neue Frist: 31.12.2029

Das seit 23. Juli 2025 geltende Verlängerungsgesetz erlaubt den Ländern, ihre Mietpreisbremsen-Verordnungen bis Ende 2029 in Kraft zu lassen.

Worum es geht

Viele Mieter zahlen jeden Monat deutlich mehr als die gesetzliche Obergrenze – Geld, das sich über die Mietzeit schnell summiert.

Der Haken

Die Grenze gilt nicht automatisch. Sie müssen eine Rüge aussprechen. Rügen Sie innerhalb von 30 Monaten nach Mietbeginn, bekommen Sie bei Verträgen ab dem 1. April 2020 die gesamte Überzahlung seit Vertragsbeginn zurück (§ 556g Abs. 2 BGB). Rügen Sie später, nur die Miete ab der Rüge.
Was sich ändert

Was neu ist – und was genau gleich bleibt.

Entscheidend ist die neue Frist: Der Bundesgesetzgeber hat die Ermächtigung der Länder, angespannte Wohnungsmärkte auszuweisen, bis zum 31. Dezember 2029 verlängert. Das Verlängerungsgesetz ist am 23. Juli 2025 in Kraft getreten. Ohne es wären viele Landesverordnungen Ende 2025 ausgelaufen.

Nicht geändert hat sich der Inhalt. Die Grenze von 10 % über der Vergleichsmiete in § 556d BGB, die Rügepflicht und die Ausnahmen gelten weiter wie bisher. Die Verlängerung nimmt vor allem die Unsicherheit, ob die Regel überhaupt bestehen bleibt – das tut sie jetzt klar, für Jahre.

Neu: gültig bis Ende 2029

Die Länder können ihre Mietpreisbremsen-Verordnungen bis zum 31. Dezember 2029 in Kraft lassen, statt sie auslaufen zu lassen.

Gleich: die 10-%-Grenze

Eine neue Miete darf die ortsübliche Vergleichsmiete in einem ausgewiesenen Gebiet weiterhin um höchstens 10 % übersteigen (§ 556d BGB).

Gleich: die Länder entscheiden

Die Mietpreisbremse gilt nur dort, wo ein Land eine gültige Verordnung für einen angespannten Markt erlässt – nie automatisch bundesweit.

Neue Verordnungen

Neue Landesverordnungen ab 1. Januar 2026.

Weil die Verlängerung den Ländern die Rechtsgrundlage gibt, haben mehrere neue oder erneuerte Verordnungen erlassen, damit die Mietpreisbremse ohne Lücke weiterläuft. Welche Städte erfasst sind und wie lange genau, unterscheidet sich je nach Land – prüfen Sie immer den aktuellen Stand für Ihre Adresse.

Hamburg: neue Verordnung gilt ab 1. Januar 2026
Berlin: Mietpreisbremse gilt durchgehend seit 1. Juni 2015
Köln & weitere Städte: erfasst durch die aktuelle Verordnung ihres Landes
Nicht jede Stadt ist gelistet – prüfen Sie, ob Ihre genaue Adresse ausgewiesen ist
Der kostenlose Check zeigt sofort, ob die Mietpreisbremse für Sie gilt

Den Überblick über alle erfassten Regionen finden Sie unter Wo gilt die Mietpreisbremse oder auf den Stadtseiten für Hamburg, Berlin und Köln.

Ausnahmen

Gilt sie für Ihre Wohnung?

Auch in einem ausgewiesenen Gebiet kennt die Mietpreisbremse einige Ausnahmen. Daran hat die Verlängerung nichts geändert. Vermieter berufen sich oft darauf – manchmal zu Recht, manchmal nicht. Diese Fälle sollten Sie prüfen.

1

Neubau und Erstvermietung

Wohnungen, die nach dem 1. Oktober 2014 erstmals genutzt und vermietet wurden, sind grundsätzlich ausgenommen – ebenso die erste Vermietung nach umfassender Modernisierung.

  • Neubauten nach Oktober 2014
2

Höhere Vormiete

Hat schon der Vormieter mehr als die Grenze gezahlt, darf der Vermieter diese höhere Miete weiter verlangen – aber nicht weiter erhöhen.

  • Nur die zulässige Vormiete zählt
3

Modernisierungszuschlag

Kosten einer kürzlich durchgeführten Modernisierung können die Obergrenze anheben – Vermieter setzen Arbeiten aber manchmal zu hoch an oder behaupten sie zu Unrecht.

  • Muss echte Modernisierung sein, keine Instandhaltung
  • Lohnt die Prüfung – ein häufiger Trick

Merken Sie sich: Auch eine Miete, die normal wirkt, kann zu hoch sein.

Ausnahmen sind die Ausnahme. In vielen ausgewiesenen Gebieten gilt die Grenze – und nur eine Prüfung gibt Ihnen Gewissheit.

Bußgeld-Reform

Geplante Bußgeld-Reform: mehr Druck auf Vermieter.

Neben der Verlängerung wird politisch über eine schärfere Durchsetzung diskutiert – etwa darüber, schwere Verstöße gegen die Mietpreisbremse als Ordnungswidrigkeit mit Bußgeld zu ahnden. Die Details stehen nicht fest. Das Folgende ist eine politische Absicht, kein geltendes Recht.

Heutegeltende Regel
=Zu viel gezahlte Miete zurückzahlen
Ein Vermieter, der zu viel verlangt, muss nach einer wirksamen Rüge den Überschuss zurückzahlen – die zentrale zivilrechtliche Folge.
Für Siewas es bedeutet
=Ihr Anspruch bleibt gleich
Ihr Recht, zu viel gezahlte Miete zurückzufordern, hängt von keiner Reform ab. Sie können jetzt handeln.

Warten Sie nicht auf eine Reform, um Rechte zu nutzen, die Sie schon haben.

Während die Politik über schärfere Strafen debattiert, gilt Ihr Recht aus § 556d BGB uneingeschränkt bis Ende 2029. Jeder Monat ohne Prüfung kann ein Monat sein, in dem Sie zu viel Miete zahlen.

Miete zurückfordern

So fordern Sie zu viel gezahlte Miete zurück – Schritt für Schritt.

Die Grenze senkt Ihre Miete nicht von selbst. Sie aktivieren sie mit einer qualifizierten Rüge. Rügen Sie innerhalb von 30 Monaten nach Mietbeginn, bekommen Sie bei Verträgen ab dem 1. April 2020 die gesamte Überzahlung seit Vertragsbeginn zurück (§ 556g Abs. 2 BGB). Rügen Sie später, gilt das nur für die Miete ab der Rüge. So läuft es ab – Conny übernimmt alles für Sie.

1

Miete kostenlos prüfen

Geben Sie Adresse, Wohnungsgröße und Miete ein. Wir vergleichen sie in etwa zwei Minuten mit dem örtlichen Mietspiegel.

2

Wir schicken die qualifizierte Rüge

Beauftragen Sie uns, verfassen und versenden wir ein rechtssicheres Schreiben, das konkret herleitet, warum Ihre Miete zu hoch ist.

3

Wir kümmern uns um den Vermieter

Unsere Mietrechtsexperten übernehmen die gesamte Kommunikation, alle Fristen und Nachweise. Sie selbst müssen nicht mit Ihrem Vermieter sprechen.

4

Ihre Miete sinkt und Sie bekommen Überzahlungen zurück

Ist die Senkung durchgesetzt, sinkt Ihre monatliche Miete und zu viel gezahlte Miete aus dem betreffenden Zeitraum fließt zurück.

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Warum Conny

Die Mietpreisbremse steht bis 2029 – jetzt ist der richtige Zeitpunkt.

Die Verlängerung nimmt die Unsicherheit – die Regel bleibt für Jahre. Nicht geändert hat sich: Die Grenze wirkt nur, wenn Sie sie durchsetzen, und Vermieter wehren sich manchmal.

Conny ist seit zehn Jahren auf die Mietpreisbremse spezialisiert. Wir kennen die Anforderungen an die Rüge, die Ausnahmen, auf die sich Vermieter berufen, und wissen, wie man einen Fall zu Ende bringt – wenn nötig auch vor Gericht.

Spezialisten für die Mietpreisbremse

Wir konzentrieren uns gezielt auf die Mietpreisbremse – ein enges, sehr technisches Gebiet des Mietrechts.

Honorar nur im Erfolgsfall

Die Prüfung ist kostenlos und Sie tragen kein finanzielles Risiko – unser Honorar wird nur fällig, wenn Ihre Miete tatsächlich sinkt.

Ihr Mietverhältnis ist geschützt

Ein Vermieter darf Ihnen nicht kündigen, nur weil Sie Ihr gesetzliches Recht auf eine faire Miete durchsetzen.

FAQ

Mietpreisbremse bis 2029 – häufige Fragen

Bis wann gilt die Mietpreisbremse jetzt?

Das seit 23. Juli 2025 geltende Verlängerungsgesetz erlaubt den Bundesländern, ihre Mietpreisbremsen-Verordnungen bis zum 31. Dezember 2029 laufen zu lassen. Ohne es wären viele Verordnungen Ende 2025 ausgelaufen. Das genaue Enddatum in Ihrer Stadt richtet sich nach der aktuellen Verordnung Ihres Landes.

Hat sich die 10-%-Regel mit der Verlängerung geändert?

Nein. Die Kernregel des § 556d BGB ist unverändert: In einem ausgewiesenen angespannten Wohnungsmarkt darf eine neue Miete höchstens 10 % über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen. Die Verlängerung betrifft nur, wie lange die Länder die Mietpreisbremse in Kraft halten dürfen.

Was ist ab 1. Januar 2026 neu?

Mehrere Länder haben neue oder erneuerte Verordnungen erlassen, damit die Mietpreisbremse ohne Lücke weitergilt. Hamburgs neue Verordnung gilt zum Beispiel ab 1. Januar 2026. Berlins Verordnung läuft durchgehend seit 2015. Für andere Städte prüfen Sie die aktuelle Landesverordnung.

Gilt die Verlängerung automatisch in meiner Stadt?

Nicht automatisch. Die Mietpreisbremse ist Bundesrecht, gilt aber nur dort, wo ein Bundesland per Verordnung einen angespannten Wohnungsmarkt ausweist (§ 556d BGB). Ob Ihre genaue Adresse erfasst ist, hängt von der aktuellen Verordnung Ihres Landes ab – unser kostenloser Check zeigt es Ihnen sofort.

Kann ich zu viel gezahlte Miete noch zurückfordern?

Ja. Voraussetzung ist eine wirksame qualifizierte Rüge. Bei Verträgen ab dem 1. April 2020 gilt: Rügen Sie innerhalb von 30 Monaten nach Mietbeginn und wohnen Sie bei Zugang der Rüge noch in der Wohnung, bekommen Sie die gesamte Überzahlung seit Vertragsbeginn zurück (§ 556g Abs. 2 BGB). Rügen Sie später, können Sie nur die Miete zurückfordern, die nach der Rüge fällig wurde. Ihr Anspruch besteht jetzt und hängt von keiner geplanten Reform ab.

Was ist mit der geplanten Bußgeld-Reform für Vermieter?

Politisch wird über eine schärfere Durchsetzung diskutiert, auch darüber, schwere Verstöße als Ordnungswidrigkeit mit Bußgeld zu ahnden. Die Details stehen nicht fest. Entscheidend: Ihr bestehendes zivilrechtliches Recht, zu viel gezahlte Miete zurückzufordern, gilt bereits uneingeschränkt – Sie müssen auf keine Reform warten.

Mein Vermieter sagt, eine Ausnahme greift – was jetzt?

Ausnahmen gibt es (Neubauten nach Oktober 2014, eine zulässige höhere Vormiete, Erstvermietung nach umfassender Modernisierung). Vermieter berufen sich aber manchmal zu Unrecht darauf, besonders bei Modernisierungszuschlägen. Eine Prüfung zeigt, ob die behauptete Ausnahme wirklich trägt. Sehen Sie auch unsere Seiten zu Modernisierung und dazu, wo die Mietpreisbremse gilt.

Ist die Prüfung meiner Miete wirklich kostenlos?

Ja. Connys Analyse und die Einschätzung Ihres Sparpotenzials sind kostenlos und unverbindlich. Danach entscheiden Sie, ob Sie uns mit der Durchsetzung der Senkung beauftragen – unser Honorar wird nur fällig, wenn wir Erfolg haben.

Die Mietpreisbremse gilt bis 2029 – nutzen Sie sie jetzt.

Kostenlose Prüfung. Keine Vorkosten. Honorar nur im Erfolgsfall. Ihr Mietverhältnis ist vollständig geschützt.

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Stand: Oktober 2026. Diese Seite ist eine allgemeine Information, keine Rechtsberatung.

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